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Kapitel 03 — Die albanische Gemeinschaft

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Kapitel 03 — Die albanische Gemeinschaft

Albanischsprachige Familien gehören seit Jahrzehnten zu Schlieren. Die erste Generation kam als Arbeitskräfte aus dem damaligen Jugoslawien, viele davon aus Kosovo und Nordmazedonien, auf dem Bau, in der Industrie, in der Gastronomie. In den Neunzigerjahren folgten Angehörige und Geflüchtete. Was als befristeter Aufenthalt gedacht war, wurde zu einer Biografie in der Schweiz: Kinder in der Schule, Lehrabschlüsse, eigene Betriebe, Einbürgerungen.

Heute ist diese Geschichte im Alltag sichtbar, ohne laut zu sein — in Bäckereien und Coiffeursalons, auf dem Bau, in Pflegeberufen, in Vereinen und auf dem Sportplatz, wo Trainer ehrenamtlich Jugendliche betreuen. Dieses Kapitel beschreibt, wie Zugehörigkeit entsteht und wo sie an Grenzen stösst: Sprache, anerkannte Abschlüsse, Zugang zu Wohnraum, Vorurteile. Es wertet nicht und es beschönigt nicht. Es erzählt eine Einwanderungsgeschichte, wie sie die Stadt mitgeschrieben hat — als Teil von Schlieren, nicht als Fussnote dazu.

[Platzhalter: Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit kosovarischer, nordmazedonischer und albanischer Staatsangehörigkeit, Quelle und Stichdatum. Hinweis einsetzen: Sprache wird amtlich nicht gleich erfasst wie Staatsangehörigkeit. Für O-Töne lokale Vereine und Gewerbetreibende anfragen.]

Das zeichnet uns aus

  • Chronologisch erzählt

    Arbeitsmigration, Familiennachzug und Fluchtbewegung werden zeitlich klar getrennt.

  • Alltag statt Klischee

    Gewerbe, Vereine, Pflege und Bau statt Flaggen, Folklore und Symbolbilder.

  • Offene Punkte benannt

    Sprachhürden, Wohnungsmarkt und Vorurteile kommen vor, ohne zugespitzt zu werden.

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